Buchholz Nordheide -Wir sind GEGENGIFT – Wir geben Denkanstöße –
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– – – – Gegengift Ticker

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Die stellvertretende Vorsitzende Beatrix von Storch kündigte an, es sei davon auszugehen, dass der Satz “Der Islam gehört nicht zu Deutschland” Teil des Programms sein werde.
Der nachfolgende Artikel der Tagesschau gibt uns mächtig zu denken.
Wenn so viele Menschen “gegen” eine Partei demonstrieren, weil deren Inhalte und deren Programm mehr als menschenfeindlich ist, dann ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass man diese Partei nicht haben will.
Das es zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen ist, ist zwar ein Zeichen von Wut, aber auch ein Zeichen von Hilflosigkeit. Hilflos weil anscheiniend niemand etwas gegen eine stark “Rechts” orientierte Partei unternehmen will, selbst wenn es machbar wäre.
Schaut man sich derzeit die etablierten Parteien an, merkt man dass diese darauf schauen was die AfD macht. Das hat zum Ziel, dass die etablierten einfach nur schauen was die AfD schlecht macht, um es selbst dann besser zu machen.
Entschuldigung, aber diese Vorgehensweise ist dumm!
Es fehlt konkret an Aufklärung was die AfD angeht, und genau da sollten Parteien und / oder parteilose Kandidaten ansetzen.
An die Linken sei folgende Botschaft gerichtet:

Mit Gewalt werdet Ihr nur erreichen dass die AfD und andere Parteien mit Rechtsdrall neues Futter gegen die Demokratie erhält und sich weiter als Opfer aufspielen kann. Man muss der AfD in der Öffentlichkeit mit Sachlichkeit begegnen. Fragen stelllen, die von der AfD nicht beantwortet werden können. Die Ergebnisse festhalten und veröffentlichen.

 

Einleitung:
Uns liegt ein vertrauliches und nur für den internen Gebrauch bei der SPD erzeugtes Positionspapier vor. Dieses Papier enthält widersprüchliche Aussagen und zeigt deutlich auf was man strategisch zu TTIP & Co. sowie für die zukünftige Arbeitswelt in der Pipeline hat.

Nach Einführung mechanischer Produktionsanlagen Ende des 18. Jahrhunderts, der Massenproduktion von Gütern mit Hilfe elektrischer Energie zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert und der Automatisierung von Produktionsprozessen seit den 1970er Jahren, ist diese vierte industrielle Produktion vor allem angetrieben durch die Digitalisierung. Dabei wird die Einschätzung, dass es sich um eine Revolution handelt, nicht von jedem geteilt. Mancher sieht in der Digitalisierung der Industrie eher eine Evolution im Sinne eines schrittweisen Prozesses, bei dem das Bestehende durch neue Technologien verbessert wird.

Denn es geht um die vollständige Digitalisierung von Produktionsprozessen, bei denen nicht mehr nur Mensch und Maschine miteinander interagieren, sondern Maschinen und Produkte untereinander kommunizieren. Intelligente Produkte, ausgestattet mit Antriebselementen und Sensoren, mit QR-Codes, RFID-Chips und eigenen IP-Adressen („Smart Products“), steuern sich selbst durch die intelligente Fabrik („Smart Factory“). Der Mensch ist wiederum mit den Maschinen und Produkten vernetzt – zum Beispiel über sein Tablet oder andere Geräte.”

Interessant ist folgendes Zitat der SPD:
Große Internet-Unternehmen aus den USA beherrschen den Handel und zwingen gerade kleineren Unternehmen ihre Marktmacht auf.” (Zitate aus einem SPD Papier.)

Das schreibt eine SPD, deren Frontmann – Sigmar Gabriel, TTIP & Co. mit allen Mitteln gegen den Willen der Bürger durchsetzen will.
Industrie 4.0 ist ein politisches Großprojekt, das im Kern die Wirtschaft betrifft, aber an vielen Stellen interdisziplinäres Denken erfordert.
Es geht also um die Arbeitswelt der Zukunft und die Rolle des Menschen in den intelligenten Fabriken.

Vergessen wird bei der Digitalisierung aber immer,
dass Roboter und Maschinen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche ohne Bezahlung arbeiten können. Sie brauchen keinen Urlaub, zahlen keine Steuern, leisten weder Sozialabgaben noch Rentenbeiträge und können nichts kaufen.

Die Produktivität der Roboter fließt ohne Abzüge direkt in die Taschen der Besitzer/Arbeitgeber.

Mittelfristig bedeutet es den Zerfall der Sozialsysteme und einen globalen Wirtschaftsrückgang mangels Einkommen der Menschen.

Interessant ist die bisherige Kooperation der Wirtschaft mit den Medien zur Themenvermeidung und der beginnenden Beruhigungswellen unter Nutzung fehlerhafter und falscher Daten und Details.
Das Industrie 4.0 nur 60 000 Arbeitsplätze kostet ist lächerlich.

Es gibt Berechnungen im Netz, dass bis zu 85% aller Industriejobs global binnen 15 Jahren Geschichte sind.
Ein weiteres Zitat aus dem vertraulichen SPD Papier lautet:
„Die „Smart Factorys“ der Zukunft werden keine menschenleeren Produktionsstätten sein – im Gegenteil: Der Mensch bleibt im Zentrum unternehmerischen Handelns.“
Ja in der Tat bleibt der Mensch im Zentrum des unternehmerischen Handelns, denn der Mensch wird zur Handelsware.
Die Realität sieht heute schon anders aus, ein Blick in die neuesten Industrieanlagen, wie z. B. von Tesla ergibt ein völlig anderes Bild. Da sind kaum noch Menschen zu sehen.

Was versucht man uns eigentlich vorzugaukeln?

Inzwischen wissen wir, dass alles was an das Netz angeschlossen ist auch von Hackern angegriffen werden kann, und teilweise auch wird.
Zukünftig kann dann im Zuge der Digitalisierung und durch Industrie 4.0, der Hersteller von Antriebswellen für Schiffsmotoren durch Hackerangriffe, die von Wettbewerbern in Auftrag gegeben wurden, seine Antriebswellen ständig neu anfertigen, weil eine Abweichung von einem tausendstel Millimeter ins Programm gehackt wurde. Das bedeutet einen Schaden der die Existenz eines Herstellers gefährdet.

So lang wir keine Sicherheit für digitale Systeme garantieren können, so lange darf es keine Digitalisierung und die Industrie 4.0 nicht geben.

Warum machen Politik und Wirtschaft ständig den fünften Schritt vor dem ersten?

Alles wird abhängig von Maschinen und Algorithmen gemacht. Computer stehlen uns unsere Arbeitsplätze. Macht und Geldgier machen uns angreifbar.

Demnächst heißt es dann nicht mehr. „Dieser Vorfall ist durch menschliches Versagen zustande gekommen“, dann ist es maschinelles Versagen.

Digitalisierung und Industrie 4.0 sind die Garanten für den Verlust der Gesundheit, des Friedens, der Arbeitsplätze, Natur und Umwelt und werden längerfristig für ein Desaster auf dem Finanzmarkt sorgen.

Digitalisierung und Industrie 4.0 bedeuten aber für die Arbeitnehmer auch, dass sie rund um die Uhr erreichbar sind und dadurch Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz sowie gegen das Betriebsverfassungsgesetz stattfinden und  bei Betriebsräten täglich auf der Tagesordnung stehen.
Arbeitszeit und Freizeit werden somit stark vermischt und gleichen den Arbeitsplatzanforderungen amerikanischer Unternehmen.

Geht man nach dem denken und Willen der Politik, so brauchen wir uns wenigstens keine Gedanken um unsere Gesundheit mehr machen. Unserem Wohlbefinden und unserer Existenz wird es allerding mächtig schlecht gehen. Einer Arbeitnehmerpartei, die so etwas durchziehen will, muss man den Titel Arbeitnehmerpartei endgültig absprechen.

In dem vertraulichen SPD Papier kommt übrigens auch der Begriff „ Mensch 4.0 vor.
Wie wäre es wenn zuerst das Projekt Mensch 1.0 gestartet wird?

Willkommen im 21ten Jahrhundert.

Es ist mal wieder soweit, am 5. Mai findet wieder der Große Preis von Buchholz statt.
Vorab eines zur Klarstellung: Gegengift hat nichts gegen Radfahrer, im Gegenteil.

Wir machen nur darauf aufmerksam was Buchholzerinnen und Buchholzer „auch“ über das Radrennen am Himmelfahrtstag denken.

Seit etlichen Jahren findet nun der Große Preis von Buchholz am Himmelfahrtstag statt. Das ist sehr schön, denn die Stadt ist auf den Beinen und viele freuen sich auf das Radrennen.

Was aber regelmäßig nicht berücksichtigt wird ist, es gibt auch sehr viele Buchholzer die mit der Strecke ein Problem haben. Sie werden jedes Jahr aufs neue in ihrer persönlichen Freiheit massiv eingeschränkt.

Rund um den Streckenverlauf werden frühzeitig die Straßen abgesperrt und viele können an diesem gesetzlichen Feiertag nicht machen was sie gern machen möchten.

Die folgenden Straßensperren wird es wie immer geben: Bremer Straße/\Königsberger Straße/\In den Bergen/\Steinbachtal/\Parkstraße/\Steinbecker Mühlenweg. Die Straßen sind am Renntag von 6.30 bis 19 Uhr teils vollständig für den Verkehr gesperrt.

Ausschlafen um dann spontan mit dem Auto wegzufahren geht nicht.
Von Politik und Sportvereinen wird in diesem Fall so argumentiert: „Sie haben doch die Möglichkeit ihr Fahrzeug rechtzeitig aus dem gesperrten Bereich zu fahren, so ist es ihnen auch möglich spontan eine Fahrt mit dem Auto zu machen“.

Auf das Ausschlafen geht man überhaupt nicht ein und man nimmt willkürlich an, dass Anwohner nichts an diesem Tag vorhaben. Das ist nicht nur schlecht angenommen, sondern auch sehr dreist.
Anwohner, die Notdienste haben, müssen ihre Fahrzeuge voll bestückt mit teuren und empfindlichen Geräten oder verschlußpflichtigen Medikamenten oft in Bereichen abstellen, wo sie komplett unbeaufsichtigt sind.

Gehbehinderte Menschen, von denen wollen wir gar nicht erst groß schreiben, auf die wird an diesem Tag absolut keine Rücksicht genommen. Die dürfen sich nämlich mit ihren Rollatoren oder Rollstühlen durch die Menschenmenge zu ihrem am Vorabend weit entfernt stehendem Auto quälen.
Alles zum Wohle von Radrennern und deren Fans.
Was aber machen die Radrenner und deren Fans für die betroffenen Anwohner? Sie pöbeln diese an, mehr nicht.

Dies ist nicht die Art von Miteinander die wir verstehen.

Vorschläge die Rennstrecke ins Gewerbegebiet zu verlegen, werden komplett ignoriert. Im Gewerbegebiet stören die Radrenner so gut wie niemanden. Man kann dort seinen Sport ausleben und Lärm machen, ohne andere an ihrem freien Tag zu nerven. Dazu kommt, es wäre sehr gut machbar die Zuschauer und die Radrenn-Teams auf den Parkflächen unterzubringen. Auch Getränke- und Ess-Stände könnte man auf eine Trink- und Ess-Meile ausdehnen

Wir denken, die Zeit ist reif, dass sich die Sportvereine und die Buchholzer Politik zeitnah, am besten gestern, über die Verlegung der Rennstrecke Gedanken machen und sich auf einen anderen Streckenverlauf verständigen.
Einen Streckenverlauf der die Menschen nicht in ihrem höchst persönlichen Lebensbereich massiv einschränkt.

Ein Veranstaltungshinweis des Rosa Luxemburg Club Nordheide

Eine neue Entspannungspolitik in Europa ist notwendig

Wir leben nicht in Zeiten drohender Kriegsgefahr, wir leben in Zeiten realer, stattfindender Kriege. Hieran ist
auch Deutschland beteiligt. Die deutsche Politik mischt in diesen Kriegen überall mit. Sie strebt einen führenden Platz in der Weltpolitik an und gibt die militärische Zurückhaltung immer mehr auf.

Die Bundeswehr erhält eine strategische Neuausrichtung, neue Waffentypen, darunter Kampfdrohnen, und große moderne Panzerverbände werden aufgebaut. Eine weitere Spirale der Aufrüstung wird in Gang gesetzt.
Das Verhältnis der EU zu Russland wird u.a. durch die Osterweiterung der NATO belastet und gefährdet die Friedenspolitik in Europa. Die Brandherde in der Ukraine und im Nahen und Mittleren Osten führen derzeit zu
einer der gefährlichsten Krisen seit dem Ende des Kalten Krieges.

Es ist höchste Zeit für eine andere Politik in Europa: eine Politik des Friedens, der Abrüstung und Entspannung; eine Politik, die nicht nur den Vermögenden und Besitzenden nützt, sondern allen Menschen in Europa.
Der Referent Wolfgang Gehrcke ist Mitglied des deutschen Bundestages.
Er ist dort stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion und Mitglied im Parteivorstand DIE LINKE. Er wird die aktuelle Außenpolitik Deutschlands analysieren und alternative Forderungen entwickeln.

Donnerstag, 19. Mai 2016 um 19 Uhr
im „Hotel Achat“ Lindenstr. 21, 21244 Buchholz in der Nordheide – Eintritt frei

Ausgeschlossen von den Veranstaltungen sind gemäß § 6 Absatz 1 des Versammlungsgesetzes Personen, die rechtsextremen Parteien, den „Freien Kameradschaften“ oder sonstigen rechtsextremen Vereinigungen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind.
Die Veranstaltenden
behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.

In Zusammenarbeit mit der Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen e.V.

Seit einiger Zeit beobachten wir die AfD und besonders natürlich die AfD im Kreis Harburg.
Man muss da auch nicht viele Worte verlieren, denn gemessen an deren Taten sind sie einfach nur lächerlich.

Die AfD ist seit einem Jahr beispielsweise in der Hamburger Bürgerschaft vertreten, aber Ergebnisse oder Beteiligung spürt man bei dieser Partei nicht.

Überall wo die AfD in sogenannten Parlamenten sitzt ist dieses Phänomen bemerkbar.
Vor der Wahl wird ordentlich auf die Tonne gehauen, nach der Wahl sind es nur Luftpumpen die zischende Geräusche von sich geben.

Man zockt den Kommunen die Steuergelder / Tagegeld (304,00 Euro) – Miete für ein Büro (monatlich 4299,00) und schlimmsten Falls auch noch Geld für persönliche Mitarbeiter, welches jeder Abgeordnete auf Nachweis bis zu 21.209 Euro monatlich in Form von Sitzungsgeldern erhält, ist aber nicht bereit sich konstruktiv für eine Sache einzubringen. Die Aufrechnung bezieht sich übrigens auf das Europaparlament.

Wir sparen uns den Exkurs in die übrigen Parlamente wo ebenso nur die Anwesenheitsprämie abgezockt wird ohne Leistung zu erbringen.

Schon 2009 haben wir auf die leistungsbezogene Vergütung von Politikern hingewiesen, es gibt diese noch immer nicht.
Parteien wie die AfD würden dann auch ständig leer ausgehen.

Sie wollen die Demokratie unterlaufen, wenn nicht sogar abschaffen, sie verschwenden Steuergelder durch nichts tun und wollen die EU abschaffen. Dazu kommt, sie sind gegen Flüchtlinge und / oder Asylanten und versuchen durch vorgetäuschte Bürgernähe eine Partei des Volkes zu sein.
Sind wir doch mal ehrlich, für den Mittelstand und die untere Schicht der Bevölkerung hat die AfD nichts im Säckchen, aber das sieht man dann erst wieder wenn es zu spät ist, nach der Wahl.

Bezüglich der Satire stellt die AfD Kreis Harburg derzeit Martin Schulz in einer Wehrmachtsuniform aus. Sie begründen das Outfit von Martin Schulz damit, dass sie Bezug nehmen auf den Feldwebel Schulz aus der Serie „Ein Käfig voller Helden“.

Über soviel dokumentierte Dummheit einzelner Personen von dieser Partei kann man nicht mehr lachen, es ist nur traurig mit welchen Intelligenz-Allergikern die kommunalen Gremien sich zukünftig herumschlagen sollen.
Wir nennen das übrigens seelische Grausamkeit.

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